Archiv für die Kategoriee ‘Theater’

Heidi Kabel (95) ist tot

geschrieben von HorstHermann am Dienstag, 15. Juni 20101 Kommentar

Heidi KabelDie meisten kennen Heidi Kabel von ihren unvergesslichen Rollen im Ohnsorg Theater, viele davon an der Seite des unvergessenen Henry Vahl. TRATSCH IM TREPPENHAUS, MEIN MANN, DER FÄHRT ZUR SEE, SCHNEIDER NÖRIG, VERTEUFELTE ZEITEN und viele mehr. Eine ihrer wunderbarsten Rollen am OHNSORG war jedoch keine Komödie. In MUDDER MEWS zeigt Heidi Kabel Facetten, die man ihr so nicht zutraut. Sie war eine der ganz populären und großen Schauspielerinnen in Deutschland.

Aber neben ihren Bühnenauftritten hat Heidi Kabel auch ein reichhaltiges Film‑ und Fernsehschaffen hinterlassen. In der humoristischen Krimiserie TANTE TILLY war sie ebenso zu sehen wie als Gast in HAFENPOLIZEI, GROSSTADTREVIER und TATORT. Ihren letzten Auftritt hatte die an Altersdemenz leidende Kabel 2007 in dem Kinderfilm HÄNDE WEG VON MISSISSIPPI an der Seite ihrer Tochter Heidi Mahler.

Heidi Kabel wurde am 27. August 1914 in Hamburg geboren (genau gegenüber des Ohnsorg Theaters). Dort wurde sie Anfang der Dreißiger engagiert. Sie blieb dem Hause als Stammmitglied des Ensembles und Gast bis zum Ende ihrer Karriere treu. Ihr Mann, Hans Mahler, leitete das Haus und sie stand auf der Bühne, als er starb. Heidi Kabel starb heute in Hamburg in einem Pflegeheim. Ohnsorg Intendant Christian Seeler teilte mit, dass sie »friedlich eingeschlafen« sei.

Bild: Heidi Kabel an den Ladungsbrücken in Hamburg aus der Wikipedia

Wiederaufnahme: SAKURO DER DÄMON als szenische Lesung

geschrieben von HorstHermann am Samstag, 10. April 2010Kommentar schreiben

Gespenster-Krimi 31 "Sakuro der Dämon" von Jason DarkBereits im letzten Jahr fand im Rahmen des Krimifestivals München die szenische Lesungdes Romans SAKURO, DER DÄMON von Jason Dark statt. Diese Lesung wird am 28. April 2010 im Volkstheater München wiederholt.

Aus der Ankündigung: John Sinclair: Sakuro, der Dämon – Eine szenische Lesung mit Marion Bösker, Sabrina Khalil und Thorsten Krohn

John Sinclair, blond, blauäugig und durchtrainiert, ist Oberinspektor bei Scotland Yard. Seine Spezialität sind ungeklärte, mysteriöse, extrem gefährliche Fälle. Somit ist John Sinclair, erfunden Anfang der 70er Jahre, der legitime Vorläufer von Scully und Mulder und deren »XFiles«, er ist außerdem ein echter Brite, vereint den Sexappeal von James Bond mit der Klugheit von Sherlock Holmes und fährt in seinem silbergrauen Bentley stilsicher durch London.
»Sakuro der Dämon« ist einer der ersten Fälle des Inspektors. Hier begegnet sein bester Freund, der Reporter Bill Conolly, auf schicksalhafte Weise seiner zukünftigen Frau Sheila Hopkins. Doch was wie ein romantisches Märchen klingt, ist in Wahrheit eine Geschichte des Grauens, die in einer geschmückten Trauerhalle ihren Anfang nimmt und bis tief hinein in die ägyptischen Pyramiden führt.

Der Schauspieler Thorsten Krohn leiht dem Geisterjäger John Sinclair Stimme und Gestalt, die Schauspielerin und Sängerin Sabrina Khalil verwandelt sich in die Fürstin der Finsternis und Marion Bösker öffnet die Pforten zur Unterwelt. Zu dritt steigen sie hinab ins Reich der Mumien, stellen sich dämonischen Erscheinungen und lesen aus einem Klassiker der Jason-Dark-Reihe »Geisterjäger John Sinclair« (BASTEI Verlag).

Eine Veranstaltung im Rahmen des Krimifestival München. Karten bekommt man online hier. Das Ganze im Volkstheater München.

Abbildung Gespenster-Krimi 31, Copyright Bastei Verlag

Gisela Trowe ist tot

geschrieben von G. Walt am Freitag, 09. April 2010Kommentar schreiben

trowegisela100_v-gallerySie hatte unzählige Hörspielrollen und viele Rollen in Film und Fernsehen. Nun ist Giesela Trowe am Ostermontag im Alter von 87 Jahren in Hamburg verstorben. Sie wurde am 5. April 1922 in Dortmund geboren.

Sie stand auf großen Bühnen. Dazu gehörten das Theater an der Josefstadt in Wien, die Münchner Kammerspiele und das Thalia Theater in Hamburg. Dort arbeitete sie noch mit Gustav Gründgens.

Hörspielfans werden sie nie vergessen als Werwolf-Oma im Hörspiel »Die tödliche Begegenung mit dem Werwolf« oder als unheimliche Druidin Kiuna McGullygosh in MACABROS.

Im TV überzeugte sie im LANDARZT und vielen andern Rollen. Ihr Schaffen ist schier unerschöpflich gewesen. Bis zum Schluss stand sie auf der Bühne oder am Mikro und lieh berühmten Stars wie Shirley MacLaine und Gina Lollobrigida ihre Stimme.

DIE ZWERGE – LIVE – Premiere am Dienstag

geschrieben von HorstHermann am Sonntag, 07. Februar 2010Kommentar schreiben

DIE ZWERGE - LIVEMit »Die Zwerge« von Markus Heitz wagen sich Johannes Steck und Corvus Corax in eine neue Dimension. In einer Verbindung von Lesung, Konzert und Show erzählen sie das Kult-Fantasy-Epos als atmosphärisch-dichte Live-Performance.

Johannes Steck gilt als einer der renommiertesten Hörbuchsprecher Deutschlands, bekam gerade für „Chemie des Todes“ die Goldene Schallplatte und hat mehr als 120 Hörbücher eingelesen, die sich über eine Million Mal verkauft haben

Noch gibt es Restkarten für die Vorstellungen.

Am Dienstag erscheint im Zauberspiegel ein Interview mit Johannes Steck und eine kleine Bildergalerie mit Probenfotos als Appetithappen.

Der Podcast zum Live-Event auf Piper-Fantasy.de.
Mehr auf Zwerge-live.com.

Termine:
9. Februar 2010 – Premiere
10. – 14. Februar 2010
17. – 21. Februar 2010
Einlass 18:30 Uhr//Beginn 20 Uhr//
Karten unter DasSchloss.com

Bild: Plakat von DIE ZWERGE – LIVE

Verstorben: Zelda Rubinstein (76)

geschrieben von HorstHermann am Donnerstag, 28. Januar 2010Kommentar schreiben

Zelda RubinsteinDas Medium in Steven Spielbergs (CLOSE ENCOUNTER OF THE THIRD KIND, SCHINDLERS LIST) Produktion POLTERGEIST ist sicherlich vielen in Erinnerung. Es war die Schauspielerin Zelda Rubinstein. Sie verstrab im Alter von 76 Jahren nach langer Krankheit. Bereits Ende Dezember 2009 waren aufgrund von Nieren‑ und Lungenversagen die lebenserhaltenden Maßnahmen eingestellt worden.

Sie wurde am 28. Mai 1933 in Pittsburgh geboren. Sie war kleinwüchsig und wurde nur 130 cm groß. Sie sagte dazu: »Little People are societally handicapped. They have about two minutes to present themselves as equals—and if they don’t take advantage of that chance, then people fall back on the common assumption that ›less‹ is less.«

Zum Film kam sie spät. Neben POLTERGEIST und diversen anderen (zumeist) einprägsamen Nebenrollen war sie ein Regular in PICKET FENCES. Steven Spielberg sagte über sie: »Good things can come in small packages, and that’s certainly true of Zelda.« Zudem betrieb sie ein Theater für kleinwüchsige Schauspieler.

Bild: Zelda Rubinstein

Danny Boyle bringt FRANKENSTEIN auf die Bühne

geschrieben von HorstHermann am Freitag, 22. Januar 2010Kommentar schreiben

Danny BoyleIn Deutschland kennt man Danny Boyle (TRAINSPOTTING, THE BEACH) spätestens seit seinem letztjährigen Überraschungserfolg SLUMDOG MILLIONAIRE. Nun sucht er die Herausforderung Theater, die nicht neu für ihn ist. Er kommt vom Theater und hat bereits einige Stücke inszeniert, unter anderem Anthony Minghellas TWO PLANKS AND A PASSION.

In der kommenden Saison bringt Boyle am NATIONAL THEATRE Mary W. Shelleys berühmtesten Roman FRANKENSTEIN auf die Bühne. Nick Dear (PERSUASION, BYRON) hat den Stoff für die Bühne bearbeitet. Das ganze kommt an einem noch nicht benannten Datum im Spätherbst/Winter heraus. Die Inszenierung soll in HD gefilmt werden.

Boyle freut sich auf die Rückkehr ans Theater, »after being distracted for 15 years by the movies.«

Bild: Danny Boyle (2008) aus der Wikipedia

Joseph Wiseman (Dr. No) verstorben

geschrieben von HorstHermann am Donnerstag, 22. Oktober 2009Kommentar schreiben

Die BBC meldete heute das Ableben eines Mannes, der auf Leinwand und im TV recht aktiv war, aber der insbesondere wegen seiner Bühnenleistungen Beachtung finden wollte. Joseph Wisemann (geboren am 9. Mai 1918 in Quebec/Kanada) befürchtete aber, dass er nur wegen seiner bekanntesten Rolle wahrgenommen werden würde, denn er war Dr. No in JAMES BOND JAGT DR. NO. Seither wurde er mit dieser Rolle identifiziert.

Wiseman selbst hatte die Rolle anfänglich gar nicht so ernst genommen. Er sagte: »I had no idea what I was letting myself in for. I had no idea it would achieve the success it did. I know nothing about mysteries. I don’t take to them. As far as I was concerned, I thought it might be just another Grade-B Charlie Chan mystery.«

Auf der Bühne feierte er als King Lear oder Onkel Wanja Triumphe.

In vielen populären TV-Serien war Wiseman ebenfalls Gaststar. Das Spektrum reichte vom A-TEAM bis hin zu den STREETS OF SAN FRANCISCO.

Wisemann verstarb am 19. Oktober im Alter von 91 Jahren in New York.

Larry Gelbart (M*A*S*H) verstorben

geschrieben von HorstHermann am Samstag, 12. September 2009Kommentar schreiben

Im Alter von 81 Jahren erlag der Drehbuchautor Larry Gelbart (M*A*S*H, TOOTSIE) einem Krebsleiden. Gelbart wurde am 25. Februar 1928 in Chicago (Illinois) geboren. Seine Karriere began in den Vierzigern, als für fürs Radio erste Gags schrieb. Später war er Gagautor für Bob Hope und andere. Er arbeitete dabei unter anderem mit Mel Brooks und Woody Allen zusammen.

Auch am Broadway war Gelbart erfolgreich. Unter anderem schrieb der später mit Zero Mostel und Buster Keaton verfilmten Hit A FUNNY THING HAPPENED ON THE WAY TO THE FORUM. Insgesamt schrieb er 97 Broadway-Shows.

Zwei Nominierungen für den Oscar konnte Larry Gelbart vorweisen. Zum einen für TOOTSIE, zum anderen für OH, GOD!.

Sein größter Triumph allerdings war wohl die Adaption des Robert Altman-Films M*A*S*H fürs Fernsehen. Gemeinsam mit Gene Reynolds entwickelte Gelbart mit M*A*S*H eine der erfolgreichsten Serien aller Zeiten. Er schrieb selbst 97 Episoden der Serie. Die letzte Folge am 28. Februar 1983 sahen 125 Mio. US-Amerikaner. Ein bis heute nicht einmal vom Super-Bowl geschlagener Rekord.

Three hours ago, this man was in a battle. Two hours ago we operated on him. He’s got a fifty-fifty chance. We win some, we lose some. That’s what it’s all about… no promises, no guaranteed survival… no »saints in surgical garb.« Our willingness, our experience, our technique are not enough. Guns and bombs and anti-personnel mines have more power to take life than we have to preserve it. Not a very happy ending to a movie. But then again, no war is a movie. – Aus der Episode YANKEE DOODLE DOCTOR

Ein Stück Mediengeschichte ist gestorben.

Neuer FAUST-Film in Planung

geschrieben von HorstHermann am Dienstag, 18. August 2009Kommentar schreiben

Der Regisseur Oscar Roehler (SUCK MY DICK, ELEMENTARTEILCHEN) tritt in die Fußstapfen von F. W. Murnau (NOSFERATU, EINE SYMPHONIE DES GRAUENS, DER LETZTE MANN) und Peter Gorski (REIFENDE JUGEND, FAUST)  sowie Gustav Gründgens (M – EINE STADT SUCHT EINEN MÖRDER, DER TUNNEL). Er will das deutsche Drama schlechthin wieder auf die große Leinwand bringen: Goethes (GÖTZ VON BERLICHINGEN, STELLA) FAUST, die TMG (Tele München Group) steht dahinter.

Der Regisseur bringt auch seinen Star Moritz Bleibtreu (DAS EXPERIMENT, DER BAADER MEINHOF KOMPLEX) mit, der bereits dreimal mit Roehler gearbeitet hat, er übernimmt den Part des Mephisto. Das ist auch die einzig besetzte Rolle bisher.

Zuletzt haben Roehler und Bleibtreu für den Film JUD SUESS – FILM OHNE GEWISSEN zusammengearbeitet. Dort sind Martina Gedeck (BELLA MARTHA, DER BAADER MEINHOF KOMPLEX) und Tobias Moretti (KOMMISSAR REX, DIE PIEFKE SAGA) in weiteren Rollen zu sehen; der Streifen wird 2010 von Concorde herausgebracht.

Verstorben: Harve Pressnell (75)

geschrieben von HorstHermann am Freitag, 03. Juli 2009Kommentar schreiben

Harve Pressnell (FARGO, THE PRETENDER, FLAGS OF OUR FATHERS) verstarb bereits am 30. Juni im 76. Lebensjahr in Santa Monica (Kalifornien). Er war ein sehr erfolgreicher Sänger (Bariton) am Broadway, dort feierte er Triumphe in diversen Stücken, unter anderem auch mehrfach in der Bühnenversion von ANNIE. Geboren wurde Pressnell am 14. September 1933 in Modesto (Kalifornien).

In Deutschland war er wegen seiner Rolle als Mr. Parker in THE PRETENDER bekannt. Er spielte aber auch in diversen Kinofilmen (SAVING PRIVATE RYAN, PATCH ADAMS, EVAN ALMIGHTY), den Colonel Q in einer Episode von STAR TREK VOYAGER und diversen anderen bekannten TV-Serien. Zuletzt war er 2009 in COLD CASE zu sehen. Pressnell erhielt 1964 den Golden Globe als bester Nachwuchsdarsteller.

Er war in zweiter Ehe seit 1966 mit Veeva Suzanne Hamblen verheiratet und hatte drei Kinder aus erster Ehe.

Ein interessanter, vielseitiger Charakterkopf ist gegangen.

Verstorben: Manfred Steffen (92)

geschrieben von HorstHermann am Freitag, 23. Januar 2009Kommentar schreiben

Der renommierte Schauspieler und Sprecher Manfred Steffen ist gestern im Alter vom 92 Jahren verstorben.  Der am 28. Juni 1916 in Hamburg geborene Schauspieler verstarb in Halstenbek bei Hamburg. Über die Ursache wurde nichts bekannt.

Nach dem Abitur nahm Steffen Schauspielunterricht. Nach Engagements in diversen Städten arbeitete Steffen nach dem 2. Weltkrieg zunächst als Nachrichtensprecher, bevor er ans THALIA-Theater wechselte. Insgesamt spielte er am Theater rund 250 Rollen. Er spielte in vielen Filmen mit. Darunter: DR. CRIPPEN LEBT, DIE TOTEN AUGEN VON LONDON. Auch im Fernsehen war er ein häufiger Gast. Unter anderem trat er neben Heinz Reincke in GESCHICHTEN AUS DER HEIMAT auf. Auch als Hörspielsprecher erwarb er sich zahlreiche Meriten. So sprach er in der deutschen Hörspielfassung des HERRN DER RINGE den Gandalf. Seine letzten Aufnahmen waren Lesungen von Astrid Lindgrens MÄRCHEN und ERZÄHLUNGEN im Jahr 2004.

Eine große Stimme ist von uns gegangen.

Pat Hingle (84) ist verstorben

geschrieben von HorstHermann am Montag, 05. Januar 2009Kommentar schreiben

Pat Hingle ist tot. Der am 19. Juli 1924 geborene Hingle verstarb bereits am Samstag, den 3. Januar 2009 in in Carolina Beach (North Carolina/USA). Über die Todesursache ist nichts bekannt, seine Frau ließ lediglich wissen, er habe diverse gesundheitliche Probleme gehabt.

Seine Schauspielkarriere umfasste Film, Fernsehen und Bühne. 1958 gewann er den TONY AWARD. Er spielte in Filmen wie HANG ›EM HIGH (dt. Hängt ihn höher) an der Seite von Clint Eastwood, sowie den Commissioner Gordon in diversen BATMAN-Filmen der Neunziger. Dazu war er Gast oder Regular in diversen Fernsehserien.

Er hinterläßt seine Frau, fünf Kinder, und elf Enkel.

STAR WARS auf die Bühne

geschrieben von HorstHermann am Freitag, 12. Dezember 2008Kommentar schreiben

John WilliamsAm 10. April 2009 kommt STAR WARS in einer zweistündigen Fassung auf die Bühne der O2-Arena in London. Das ganze nennt sich STAR WARS: A MUSICAL JOURNEY.  Dabei wurde die Handlung der 6 Filme auf zwei Stunden runtergekürzt. Dazu wird das ROYAL PHILARMONIC ORCHESTRA in einer 86 Mann starken Besetzung die von John Williams geschriebene und arrangierte Musik spielen. Williams hat sie bis zur Schmerzgrenze auf die Laufzeit von zwei Stunden bearbeitet, wie es in einer Stellungnahme heißt.

Es werden jede Menge Original-Dekorationen und Kostüme aus den Filmen Verwendung finden. Doch wird es kein Musical im traditionellen Sinne sein. Aber Erzählungen und kleine Spielszenen soll es geben.

»Star Wars holds memories for practically everyone. John Williams is THE composer of our times, and fans will be thrilled to know that both he and Lucasfilm have contributed fully to this new production. To have the premiere at the O2 is a real coup for us, and I know there will be a lot of very happy Star Wars fans out there when they hear the news«, sagte David Campbell, dessen AEG EUROPE die Arena betreibt.

Nach der Premiere in London geht es auf Europa-Tournee…

Bild: John Williams, aus der Wikipedia

BEN HUR auf die Bühne

geschrieben von HorstHermann am Sonntag, 09. November 2008Kommentar schreiben

Lewis Wallace› berühmtester Roman ist ja schon verfilmt worden. Von Fred Niblo und William Wyler (da mit Charlton Heston in der Hauptrolle). Die Wyler Version aus dem Jahr 1959 ist mit 12 OSCARS gekrönt.

Nun darf man sich ab nächstem Frühjahr in der Londoner O2-Arena auf ein besonderes Spektakel freuen. Ben Hur kommt auf die Bühne. 400 Leute, 100 Tiere (inklusive Pferde, Esel, Hühner und Adler) werden auftreten.

Creator Franz Abraham sagte, die Show habe einen »high level of artistry that would excite the audience.« und ergänzte: »The show will have the speed of a musical, the depth of great theatre, the power of a rock concert and the visual opulence of a Hollywood blockbuster.«

Das Spektakel wird auch mit einer Mischung aus Licht, Sound, Wasser und pyrotechnischen Effekten aufgepeppt.

2003 ist BEN HUR vor dreihunderttausend Zuschauern im Stade du France aufgeführt worden. Zudem sind im Laufe der Zeit an verschiedenen Theatern Szenen des Buches für die Bühne umgesetzt worden.

Der Kartenvorverkauf beginnt im November 2008. Premiere ist am 15. September 2009. Nach insgesamt drei Vorstellungen gehts dann auf Tournee.

Nun denn. Da werf ich lieber die DVD nochmal ein…

Prof. Xavier und Magneto warten auf Godot

geschrieben von HorstHermann am Samstag, 01. November 2008Kommentar schreiben

Patrick Stewart (STAR TREK – THE NEXT GENERATION, X-MEN I-III) und Sir Ian McKellen (DER HERR DER RINGE, X-MEN I-III) werden (wieder) gemeinsam auf den Brettern stehen, die die Welt bedeuten. Bereits 1977 spielten sie zusammen in Tom Stoppard’s EVERY GOOD BOY DESERVES FAVOUR.

Jetzt wird Samuel Becketts Stück WARTEN AUF GODOT vorbereitet. Patrick Stewart wird den Vladimir geben, während Ian McKellen Estragon spielt. Die Premiere wird im April 2009 sein.

McKellen sagt, dass er nicht glücklicher sein könnte und fügt auf seiner Webseite: »There are no more juicy parts amongst modern classics than Didi and Gogo.«