Die PERRY RHODAN Homepage meldet:
»Der erste PERRY RHODAN-Risszeichner starb am 13. Februar 2009. Am Freitag, 13. Februar 2009, verstarb Rudolf Zengerle in Heusenstamm; die PERRY RHODAN-Serie verliert damit einen ihrer frühen »Mitstreiter«, dessen Risszeichnungen vor allem in den 60er und 70er Jahren zahlreiche Leser begeisterten.
Lange Jahre war Rudolf Zengerle, der am 13. Mai 1937 geboren worden war, als Technischer Angestellter mit Schwerpunkt Graphik bei der Firma Faber und Schleicher beschäftigt, die Druck‑ und Offsetmaschinen herstellte. Später arbeitete er bei MAN Roland in Offenbach, ebenfalls eine Firma, die Druckmaschinen produzierte.
Zu seinen Risszeichnungen kam er mehr aus Zufall: Der damalige PERRY RHODAN-Autor William Voltz war von Zengerles Karikaturen beeindruckt und fragte ihn, ob er auch technische Dinge zeichnen könnte. In der Folge entstand seine erste Risszeichnung, eine »Kaulquappe«, die bereits 1965 veröffentlicht wurde.
Im Verlauf der Jahrzehnte folgten Dutzende von Zeichnungen, die Raumschiffe, Waffen und Roboter visualisierten. Damit gehört Rudolf Zengerle zu jenen Künstlern, die der PERRY RHODAN-Serie recht früh ein eigenes Design verliehen. Zusammen mit Bernhard Stoessel und Ingolf Thaler bildete er die erste Gruppe von Risszeichnern.
Zengerle war ein vielseitig interessierter Mann; so reiste er beispielsweise sehr gern, unter anderem nach Australien und Israel, gern auch in südeuropäische Länder und hier vor allem nach Italien. Er las gern, beispielsweise naturwissenschaftliche Bücher oder Science-Fiction-Romane, und spielte mehrere Musikinstrumente. Zudem war er sportlich aktiv; er betrieb Leichtathletik und Kraftsport.
Zuletzt war er sehr krank; er verstarb am Freitag, 13. Februar. Zengerle hinterlässt eine Witwe und zwei Söhne. Die Trauerfeier findet am 27. Februar in Heusenstamm statt.«
Unser Beileid den Hinterbliebenen…