Die Verlagsgruppe Lübbe (die sich aus dem von Gustav Lübbe gegründeten Bastei Verlag entwickelte) ist vom beschaulichen Bergisch Gladbach ins Medienzentrum Köln in die Nachbarschaft von Stefan Raabs TV-Studios umgezogen, hat sich in BASTEI LÜBBE umbenannt und vereint damit die beiden erfolgreichsten Marken der Gruppe zu einem Namen. Aber im Handelsblatt umreißt Stefan Lübbe, der alleinige Geschäftsführer, dass der Verlag vorm Umbruch zum Medienunternehmen steht, denn so seine These »Nur Bücher machen reicht nicht mehr.« Schon jetzt ist BASTEI LÜBBE der größte konzernunabhängige Publikumsverlag. Und man besinnt sich auf seine Marken und eine multiediale Auswertung.
Lübbe erklärt dem Handelsblatt: »Wir wollen uns vom klassischen Buchverlag zum Medienunternehmen mit einer Vielzahl von Produkten wie CD, DVD, Fernseh‑ und Kinofilm, Spielen und Merchandisingprodukten entwickeln. Wir haben die volle Wertschöpfungskette bisher noch nicht ausgeschöpft.«
Mit Bernd Eichingers Constantin-Film verhandelt man, so Lübbe, unter anderem über eine neue JOHN SINCLAIR-TV-Serie, die dann auch durch ein weiteres Computerspiele aus dem Hause der Bertelsmann-TochterARVATO (Lübbe: »Mit Arvato zusammenzuarbeiten macht Spaß«).
Überhaupt sollen die Marken des Heftes umfassender unter dem Dach BASTEI ENTERTAINMENT vermarktet werden (Lübbe nennt das Potzential der Hefte »Urheberrechts-Goldstaub«). Für die Marke Sinclair kann man sich neben der TV-Auswertung (mit DVD)und dem PC-Spiel auch Brttspiele bsi hin zu Reisen zu Deutschlands Gruselschlössern vorstellen. Dazu werde man auch mit Partnern zusammenarbeiten.
Bild: Verlagsgründer Gustav Lübbe (1918–1995) im Jahr 1981, aus der Wikipedia




Ah ja, John Sinclair wieder im TV!
Ich hoffe da mal inständig, daß dies nicht wieder in einer sinnfreien Verfilmung endet wie die früheren Versuche die man uns zugemutet hatte!
Nimmt man sich diese (grauenhaften) TV-Folgen als Maßstab, dann kann es eigendlich nur besser werden, vorausgesetzt, man will sich nicht darin noch überbieten (dann verschone man uns bitte damit)!
Naja,
ich stehe jeder Verfilmung für kommerzielle Zwecke skeptisch gegenüber. Die Gründe liegen aufd er Hand:
Es wird für private Sender oder Kino auf dem Mainstream hin geplant werden. Was das bedeutet, haben wir bei den »Drei Fragezeichen«-Kinospektakeln erlebt. Junge Kinozielgruppe – junge Darsteller.
John Sinclair wird also nicht über 25 sein. Am besten noch jemand, der momentan sehr bekannt ist. Irgendsoeine Serienhackfresse von RTL.
Außerdem werden die mit Sicherhiet nicht die Romane/Hörspiele in der für die Geschichte wichtigen Chronologie verfilmen, sondern entweder eine weichgespülte 45-Minuten-Serie a la »Cobra 11« oder einen 90-Minuten Kinofilm a la »Gonger« (Pro7) machen. In beiden Fällen will ich nicht im Publikum sitzen.
Nö, vielen Dank. Da kaufe ich mir lieber ›ne neue Folge auf CD
Eine neue John Sinclair TV-Serie? Ich bin sofort dabei, solange sie besser ist als die damaligen RTL-Filme. Die waren ja sehr amateurhaft. Vielleicht sollte man hier mal ordentliche Castings machen und eingefleischte John-Sinclair-Fans sollten die Auswahl treffen?! Eine einigermaßen gute Besetzung ist schon die halbe Miete, wie ich finde. Zusätzlich noch realistische Locations würden noch mehr Fans begeistern.
Meine Meinung ist, dass jeder durch die Romane, Kassetten und CD’s seine eigene Phantasievorstellung hat und es für Filmemacher sehr schwierig wird, diese Vorstellungen in die Realität umzusetzen, so dass die meisten mit dem Ergebnis zufrieden sind.
Ich drücke auf alle Fälle alle meine Daumen und dass dieses Vorhaben auch in die Tat umgesetzt wird und nicht nur eine Nachrichten-Mitteilung bleibt.